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  • 6. Dezember 2020

    Studie: »Neue Kompetenzen im Homeoffice«

    Eine aktuelle Kurzstudie in der Publikationsreihe »Impulse für unsere Arbeitskultur«untersucht Gelingensfaktoren für das Arbeiten im Homeoffice.

    Studie: »Neue Kompetenzen im Homeoffice«

    Welche Kompetenzen brauchen Mitarbeiter, Führungskräfte und Teams, um Motivation, Effizienz und Teamgefühl im Homeoffice aufrechtzuerhalten? Das fragen Nora Hauptmann und Stephan Peters vom betterplace lab in ihrer aktuellen Studie. Erschienen ist sie in der Publikationsreihe »Impulse für unsere Arbeitskultur« der randstad stiftung. In der Kurzstudie kristallisieren sich vier Schlüsselkompetenzen für das »Remote Arbeiten« heraus: persönliche Veränderungsfähigkeit, Selbstmanagement, Teamgefühl und Kommunikationskompetenz. Die Studienautoren untermauern ihre Thesen mit Befragungen und Best-Practice-Beispielen von Mitarbeitern unterschiedlicher Unternehmensgrößen. Daraus leiten sie Empfehlungen für den Auf- und Ausbau der Kompetenzen ab.

  • 4. September 2020

    Remote Arbeiten: Studie des betterplace lab

    Das betterplace lab untersucht in einer Studie Erfolgsfaktoren für »Remote Arbeiten«.

    In den vergangenen Monaten wurde Arbeit, soweit irgendwie möglich, in die eigenen vier Wände verlegt. War das Homeoffice zuvor für viele Arbeitnehmer kaum eine Option oder bedurfte einer Sondergenehmigung, ist es innerhalb von wenigen Tagen zur einzigen Möglichkeit geworden, seiner Arbeit nachzugehen.

    Doch viele Organisationen sind noch nicht umfassend und flächendeckend digital aufgestellt. Studien zeigen, dass die meisten unter Digitalisierung lediglich die Nutzung sozialer Medien verstehen – das Potential der Digitalisierung wird nicht vollständig ausgeschöpft. Neben digitaler Infrastruktur und digitalen Fähigkeiten gibt es weitere Voraussetzungen und Kompetenzen, von denen das Gelingen der Arbeit im Homeoffice abhängt. Das betterplace lab untersucht in einer Studie Erfolgsfaktoren für »Remote Arbeiten«. 

    Die Studie soll Erkenntnisse für Individuen und Organisationen liefern: Wie geht es den Menschen im Home Office gerade? Wie wirkt sich das »Remote Arbeiten« auf sie aus? Und wie erleben Teams sich in der digitalen Zusammenarbeit? Funktioniert die Kollaboration digital? Leidet momentan das Teamgefühl? Welche Beratungsangebote/ Tools sind hilfreich?

    Mit einer qualitativen Befragung will das betterplace lab erkunden, welche Unterstützungsangebote aktuell wichtig sind und Ableitungen für die Zeit nach der Pandemie treffen. Was brauchen Mitarbeiter, um gesund und kollaborativ im Digitalen arbeiten zu können? Wie gelingt »Remote Arbeiten« kurz- und langfristig? 

    Die von der randstad stiftung geförderte Studie will in diesem Herbst Handlungsempfehlungen geben.

  • 30. März 2020

    Berufliche Starthilfe für geflüchtete Frauen

    Der gemeinnützige Verein SOLWODI - Solidarity with Women in Distress (Solidarität mit Frauen in Not) unterstützt besonders schutzbedürftige Migrantinnen auf ihrem Weg in Bildung & Beruf.

    In Krisenzeiten können sich gesellschaftliche Benachteiligungen und existentielle Nöte verschärfen. Einige Menschen brauchen gerade jetzt eine besonders intensive Unterstützung, um ihren Weg in Bildung und Beruf zu finden. Dazu gehören Frauen, die in Deutschland um Asyl bitten. Neben einer sensiblen Begleitung sind Sprachkompetenzen, Bildungsangebote und ein erfolgreicher Berufseinstieg wichtige Bausteine für ihre Integration. Der gemeinnützige Verein SOLWODI - Solidarity with Women in Distress (Solidarität mit Frauen in Not) unterstützt besonders schutzbedürftige Migrantinnen. Die randstad stiftung fördert seit 2019 zwei SOLWODI-Fachberatungsstellen in Koblenz und Boppard. 

  • 30. Oktober 2019

    Dein Erster Tag I Wie finde ich einen Beruf, der zu mir passt?

    Der von der randstad stiftung geförderte Film »Dein erster Tag« begleitet drei junge Menschen auf einen Ausflug in die Arbeitswelt.

    Wie kann ich meine Talente und Interessen für das Berufsleben fruchtbar machen? Sind mir Spaß und Abwechslung im Job wichtiger als meine finanzielle Absicherung? Wie finde ich heraus, welche Karriere zu mir passt?

    Diese Fragen bewegen Jugendliche, die an der Schwelle von der Schule zum Berufsleben stehen. Der von der randstad stiftung geförderte Film »Dein erster Tag«begleitet die Schüler Noah Tinwa (17 Jahre), Lila Redlich (16 Jahre) und die Influencerin Melissa Lee (20 Jahre) auf einen Ausflug in die Arbeitswelt. Noah trifft eine Altenpflegerin, Lila eine Planetenforscherin und Melissa eine Berufscoacherin. Im Dialog teilen die Berufstätigen ihre Erfahrungen mit den Jungen, blicken zurück auf eigene Karriereentscheidungen und geben Noah, Lila und Melissa die Empfehlung mit auf den Weg, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln und stets aufs eigene Bauchgefühl zu vertrauen.

     

     
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  • 18. Juni 2019

    Skilling Challenge: Forschungsprojekt zur Zukunft der Arbeit

    Wie können die notwendigen Kompetenzen für die Arbeit im 21. Jahrhundert vermittelt werden? Ein Forschungsprojekt des betterplace lab macht das Innovationspotential sozialunternehmerischer Ansätze für die Zukunft der Arbeit sichtbar.

    Gemeinsam mit weiteren Partnern aus Stiftungen und Unternehmen fördert die randstad stiftung das zweiphasige Forschungsprojekt »Skilling Challenge« des betterplace lab. In der ersten Phase hat  die interviewgestützte Studie »Fit für die digitale Transformation« Best Practice Beispiele und Gelingensfaktoren erarbeitet. Darauf aufbauend sollen in Phase 2 interdisziplinäre Innovationslabore die Ergebnisse für die berufliche Weiterbildung fruchtbar machen.

  • 10. Mai 2019

    Bundesweiter Aktionsabend Inklusion

    Zum Kinofilm »Die Kinder der Utopie« laden die Filmemacher am 15. Mai 2019 zur Diskussion rund um schulische Inklusion.

    Bundesweiter Aktionsabend Inklusion

    Einen Abend lang redet Deutschland über Inklusion – dieses Ziel verfolgen die Macher des Kinofilms »Die Kinder der Utopie«. Deshalb wird der Film nur am Mittwoch, den 15. Mai bundesweit in Kinos zu sehen sein. Anschließende Gesprächsrunden bieten Raum für den Erfahrungsaustausch rund um Inklusion. Die randstad stiftung fördert den Aktionsabend.
     

    Zum Film
    »Die Kinder der Utopie«, das sind sechs junge Erwachsene, die vor zwölf Jahren eine damals noch ungewöhnliche Grundschule besuchten: Kinder mit und ohne Behinderung wurden dort gemeinsam unterrichtet. Inklusion, so die Idee des Schulmodells, sollte für sie selbstverständlich werden. Gemeinsam sehen sich die jungen Erwachsenen alte Filmaufnahmen an. Sie blicken auf ihre inklusive Schulzeit zurück und reflektieren die "ganz normalen" Herausforderungen des Erwachsenwerdens, vor denen sie heute stehen. 

  • 10. Mai 2019

    Talent Company in Eschborn eröffnet

    Am 9. Mai wurde die Strahlemann® Talent Company zur Berufsorientierung an der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn feierlich eingeweiht.

    Talent Company in Eschborn eröffnet

    Im multimedial ausgestatteten Talent-Company-Raum können die Schülerinnen und Schüler zukünftig Berufsbilder erkunden, freie Ausbildungsplätze recherchieren und Bewerbungen schreiben. Sie treffen dort regionale Unternehmen und loten Ausbildungsmöglichkeiten aus. Die randstad stiftung fördert die Einrichtung der Talent Company an der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn. Hier hilft die von der randstad stiftung entwickelte Schulpatenschaft »Du bist ein Talent!« Schülerinnen und Schülern seit 2012, einen leichteren Zugang zur Arbeitswelt zu finden. Die Schirmherrschaft für die Talent Company hat die Schriftstellerin Nele Neuhaus übernommen.

  • 9. April 2019

    Sonder-Primus Startklar für Bildungsinitiativen

    Die Hamburger Initiative Futurepreneur e. V. wird für ihr Projekt »Campusunternehmer« mit dem Primus Startklar der Stiftung Bildung und Gesellschaft ausgezeichnet.

    Der von der randstad stiftung geförderte Sonder-Primus Startklar wird einmal im Quartal an zivilgesellschaftliche Initiativen vergeben, die Schülerinnen und Schüler den Weg in die Arbeitswelt ebnen. Das können Projekte sein, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung begleiten, ihnen den Übergang in die Ausbildung erleichtern oder junge Menschen mit fehlender oder geringer Ausbildung auf die Berufswelt vorbereiten. Der Sonder-Primus Startklar ist mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verbunden. Zusätzlich erhalten die ausgezeichneten Initiativen je 500 Euro für den Besuch einer Weiterbildung. Bewerbungen sind jederzeit online möglich. Der erste Startklar-Primus zeichnete im März die Hamburger Initiative Futurepreneur e. V. aus.

    Unternehmerisches Denken und Handeln sind Schlüsselkompetenzen, die viele Arbeitgeber bei der Einstellung neuer Mitarbeiter voraussetzen. Doch wie können Schülerinnen und Schüler ihren Unternehmergeist wecken und trainieren? In den Campusunternehmer-Projektwochen des Futurepreneur e. V. entwickeln Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 18 Jahren kreative Geschäftsideen. Angeleitet von den Futurepreneur-Coaches entwickeln sie einen Businessplan, den sie eigenständig in die Tat umsetzen. Das heißt: Einen Tag lang vermarkten die Schüler die eigene Ware, ganz real am Verkaufsstand auf der Straße mit echten Kunden.

    So stellen die Jugendlichen zum Beispiel Weihnachtsdeko, Schlüsselanhänger, Seife oder Glückskarten selbst her und bringen ihre Produkte an die zahlende Kundschaft. Wichtiger als die Einnahmen sind die Erfahrungen, die sie machen: selbst Ideen zu entwickeln, unter Zeitdruck zum Ziel zu kommen, in der Gruppe an einem Strang ziehen, Schwierigkeiten bei der Produktion zu überwinden und potenzielle Käufer anzusprechen.

    Unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund und ihren Schulnoten gewinnen die Schüler Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Seit dem Jahr 2012 haben mehr als 2.000 Jugendliche an 95 Projektwochen teilgenommen. Im Mai 2019 ermöglicht die randstad stiftung eine Projektwoche an der Goethe-Schule in Hamburg-Harburg. "Wenn Jugendliche ihre eigenen Potenziale entdecken und ihre kreativen Ideen gleich in die Praxis umsetzen können, bringt ihnen das viel für den späteren Beruf", begründet Birgit Ossenkopf, stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung Bildung und Gesellschaft, die Wahl der Preisjury. "Das Projekt zeigt den Schülern ganz konkret, wie Wirtschaft funktioniert – und es stärkt Selbstbewusstsein und Unternehmergeist."

     

     


     



     

  • 28. Januar 2019

    Strahlemann® Talent Company in Eschborn

    Die Projektpartner haben den Kooperationsvertrag unterzeichnet. Damit ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Strahlemann® Talent Company an der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn erreicht.

    Am 24. Januar trafen sich die Vertreter der randstad stiftung, der Strahlemann-Stiftung und der Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn, um 2019 eine Strahlemann® Talent Company auf den Weg zu bringen. Deutschlandweit hat die Strahlemann-Stiftung bereits dreißig Schulen mit Talent Companys ausgestattet. Das sind multimedial gut ausgestattete Räume, in denen die Schüler mögliche Ausbildungsbetriebe besser kennen lernen und am Computer Berufsbilder erkunden, freie Ausbildungsplätze recherchieren und Bewerbungen schreiben. Die randstad stiftung unterstützt die Einrichtung der Talent Company an der Heinrich-von-Kleist-Schulein Eschborn im Rahmen ihres Schulpatenschaftprogramms »Du bist ein Talent!«. An der Finanzierung beteiligen sich zudem die Stadt Eschborn und die JPMorgan Chase Foundation.

  • 12. Dezember 2018

    Wir sind am START

    Die randstad stiftung finanziert zwei START-Stipendien für talentierte Jugendliche mit Migrationsgeschichte.

    Begabte Schülerinnen und Schüler mit Migrationsgeschichte fördert die START-Stiftung gGmbH seit 2002 mit Stipendien. Die Jugendlichen erhalten drei Jahre lang eine materielle Förderung und nehmen an einem intensiven Bildungsprogramm teil. Dabei geht es neben einem "studium generale" auch um die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen für eine erfolgreiche Schulkarriere. Die Stipendiaten werden zudem hinsichtlich ihrer beruflichen Perspektiven individuell begleitet. Die randstad stiftung fördert das bundesweite Programm mit zwei Stipendien.

  • 9. Oktober 2018

    rheingold-Studie: Wie erleben Menschen die digitale Arbeitswelt?

    Im Auftrag der randstad stiftung hat das rheingold Institut die Frage untersucht, welche Hoffnungen und Ängste die Menschen mit der Digitalisierung der Arbeitswelt verbinden.

  • 20. September 2018

    Unternehmensverantwortung und Digitalisierung

    Wie tragen Unternehmen nachhaltig Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt in der Digitalen Welt? Das ist die Kernfrage des Deutschen CSR-Forums am 8. und 9. Oktober 2018 in Stuttgart.

    Das 14. Deutsche CSR-Forum bietet an den beiden Konferenztagen Vorträge sowie Raum für Austausch und Vernetzung in innovativen Veranstaltungsformaten. Hanna Daum, Geschäftsführender Vorstand der randstad stiftung, ist Referentin des Kongresses. Sie präsentiert die Ergebnisse der Studie »Zwischen Angst und Verheißung — wie erleben Menschen die Digitalisierung der Arbeitswelt?«. Im Auftrag der randstad stiftung hat das rheingold Institut Köln eine tiefenpsychologische Studie erstellt. Sie erscheint in Kürze in der Publikationsreihe »Impulse für unsere Arbeitskultur«.

    >> Weitere Informationen zum CSR-Forum 

  • 13. Juli 2018

    Geflüchtete Menschen finden ihren Weg in die Arbeitswelt

    Knapp 220 geflüchtete Menschen nahmen in den vergangenen zwölf Monaten die Beratungsangebote des Kompetenzzentrums zur beruflichen Integration und Nachqualifizierung von Flüchtlingen in Anspruch; darunter auch zahlreiche Frauen.

    Erfahren Sie auf der Projektseite mehr über ihre Hintergründe und Ziele. Zu den Erfolgsbeispielen

  • 29. Juni 2018

    Ein Jahr Berufsberatung für Geflüchtete: Das Kompetenzzentrum zieht eine positive Bilanz

    Vor einem Jahr startete das Kompetenzzentrum zur beruflichen Integration und Nachqualifizierung der Walter-Kolb-Stiftung e.V. als Beratungsangebot für Geflüchtete. Seither haben knapp 220 Personen mit Fluchterfahrung das Kompetenzzentrum aufgesucht, um sich Rat und Hilfestellung rund um den Start in Ausbildung, Studium oder Beruf zu holen.

  • 18. Juni 2018

    Guter Start in Bewerbung, Ausbildung & Co. – zehn Jahre »Du bist ein Talent!«

    Seit 2008 ebnet die Schulpatenschaft »Du bist ein Talent!« Schülerinnen und Schülern, die einen Haupt- oder Realschulabschluss anstreben, den Weg zur betrieblichen Ausbildung. Bundesweit haben bislang 1.500 Schülerinnen und Schüler teilgenommen.

    Von der Schulpatenschaft profitieren alle Beteiligten: Schüler erkennen Perspektiven und lernen, wie sie ihre Begabungen auf dem Arbeitsmarkt einsetzen können. Unternehmen übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und finden Talente für morgen. Und Schulen bauen Kontakte zur Berufswelt auf. 

    Unternehmenspraktiker kommen regelmäßig in »ihre« Schulklassen. Die Unterrichts- und Praxiseinheiten verteilen sich auf die 
drei Jahre vor dem Haupt- oder Realschulabschluss. Im Dialog mit ihnen gewinnen die Schüler Einblicke in verschiedene Berufsbilder, lernen Recherchewege zu Ausbildungsangeboten kennen und üben Vorstellungsgespräche. Sie beantworten die Fragen »Was will ich?« und »Was kann ich?« und erfahren, worauf es neben der fachlichen Eignung im Berufsalltag ankommt – zum Beispiel auf Zuverlässigkeit und Respekt. 

    Der regelmäßige Austausch mit den Unternehmenspaten vermittelt den Schülerinnen und Schülern Zuversicht und Selbstvertrauen beim Start ins Arbeitsleben. Kaum einer weiß das besser als Adnan Shaikh: „Es ist meines Wissens das einzige Projekt dieser Art, bei dem eine Schülergruppe über einen so langen Zeitraum so intensiv und professionell begleitet wird“, so der Leiter der Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn und Projektteilnehmer der ersten Stunde.

    »Du bist ein Talent!« wird 10 Jahre alt! Herzlichen Glückwunsch. Vor allem wünsche ich weiterhin viel Erfolg, denn Schüler*innen benötigen heute dringender denn je einen frühzeitigen Einblick in die Arbeitswelt, um ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern. »Du bist ein Talent!« ist ein wunderbares Konzept und aus meiner Sicht eine wahrhafte Erfolgsgeschichte. Weiter so!!! (Adnan Shaikh)

    Schüler und Unternehmen lernen voneinander

    Mit der Schulpatenschaft Erfahrungen aus der Arbeitswelt an junge Menschen weiterzugeben motiviert REMONDIS, einen der weltweit größten Recycling-Dienstleister. „Wir möchten den Schülerinnen und Schülern die Befürchtungen vor dem Schritt in das Berufsleben nehmen“, unterstreicht Robert Märting, der bei REMONDIS für Recruiting und Personalentwicklung zuständig ist. Gleichzeitig profitiert auch das Unternehmen seit 2016 von der Schulpatenschaft: „Durch das Mentoring entwickeln wir ein besseres Verständnis für die Belange junger Menschen und können so die eigene Arbeit verbessern.“

    Kostenlose Nutzung von Konzept und Materialien

    2016 hat die randstad stiftung das pädagogische Konzept und die Materialien gemeinsam mit dem Klett MINT Verlag komplett überarbeitet und aktualisiert. Unternehmen können das Modell als Corporate Social Responsibility-Aktivität kostenlos nutzen. Gefragt sind allerdings der persönliche Einsatz eines Paten und ein nachhaltiges Engagement. Bundesweit beteiligen sich bislang elf Unternehmen und mehr als 50 Schulen. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler haben seit 2008 an »Du bist ein Talent!« teilgenommen.

    Weitere Verbreitung und Kooperationen 

    Künftig soll »Du bist ein Talent!« weiter bei Unternehmen und Schulen im gesamten Bundesgebiet verbreitet werden. Dazu setzt die Stiftung auch auf Kooperationen mit Partnern, die ähnliche Ziele verfolgen. So fördert die randstad stiftung 2018 die Einrichtung einer Talent Company an der Heinrich-von-Kleist-Schule in Eschborn. Deutschlandweit hat die Strahlemann-Stiftung bereits dreißig Schulen mit Räumen ausgestattet, in denen die Schüler mögliche Ausbildungsbetriebe besser kennen lernen und mittels multimedialer Technik Berufsbilder erkunden, freie Ausbildungsplätze recherchieren und Bewerbungen schreiben. 

  • 16. Juni 2018

    Gründungsstipendien für Flüchtlinge

    Gefördert von der randstad stiftung und weiteren Partnern unterstützt die »Root Factory« Flüchtlinge auf dem Weg in die Selbständigkeit.

    Eine gesicherte Existenz aufbauen: davon träumen viele Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Doch die in den Herkunftsländern erworbenen Qualifikationen und Abschlüsse nachzuweisen und anzuerkennen ist für sie bei der Integration in den Arbeitsmarkt oftmals eine große Hürde. Noch schwieriger haben es Flüchtlinge, die keinerlei formale Berufsausbildung oder Abschlüsse mitbringen. Diese Zielgruppe will die Freiburger »Root Factory« auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen. 

    In den meisten Herkunftsländern stellen Selbstständige einen wesentlich höheren Anteil des Arbeitsmarktes als in Deutschland. Doch viele geflüchtete Unternehmer können ihr mitgebrachtes Know-how nicht ohne weiteres in ihr neues Umfeld einbringen. Hier setzt die »Root Factory« des Grünhof e.V. – Verein für gesellschaftliche Innovation an. Sie bietet Flüchtlingen, die sich selbständig machen möchten, ein intensives Mentoring- und Coachingprogramm. Neben steuerlichen und rechtlichen Kenntnissen vermitteln ausgewählte Experten Kompetenzen in Projektmanagement und Marketing. Auch der Austausch und das Netzwerken mit erfahrenen Gründern gehört zum Konzept. Zudem bietet die »Root Factory« Unterstützung bei Sprachkursen und Kinderbetreuung während des neunmonatigen Förderprogramms.

    Unterstützt von der randstad stiftung und weiteren Förderpartnern hat die »Root Factory« zunächst neun Gründungsteams begleitet. Zum Abschluss des Programms im April 2018 haben einige Teams bereits gegründet oder stehen kurz davor. Für zwei Teilnehmer hat sich herausgestellt, dass die Selbstständigkeit nicht der passende Weg ist.

    „Wir haben neben vielen Erfahrungswerten vor allem eine wichtige Sache gelernt: Es geht nicht nur darum, Menschen mit Fluchterfahrung bei der Unternehmensgründung zu unterstützen. Der Mehrwert, den alle Teilnehmenden mitnehmen – egal ob sie final gründen, oder nicht – ist viel größer: Sie erfahren ein respektvolles Umfeld, das sie nicht als Flüchtlinge marginalisiert, sondern als potenzielle Unternehmer ernst nimmt.“ Sofia Maier von Grünhof e.V. - Verein für gesellschaftliche Innovation

    Zur Website der Root Factory

  • 30. März 2018

    Erste Erfolge aus dem Kompetenzzentrum für Flüchtlinge

    Innerhalb weniger Monate haben bereits über hundert Menschen mit Fluchthintergrund die Beratungen und Angebote des Kompetenzzentrums zur beruflichen Integration in Anspruch genommen.

    Das von der randstad stiftung geförderte Kompetenzzentrum zur beruflichen Integration von Flüchtlingen hat im Juli 2017 seine Arbeit in Frankfurt am Main aufgenommen und kann bereits auf Erfolge gelungener beruflicher Vermittlung verweisen. Bis Ende 2017 wurden 38 Personen vermittelt. Zu den Erfolgsbeispielen