Eine Hochschule für alle!
Förderung der »Hörsensiblen Universität« Oldenburg

Die randstad stiftung unterstützte die Universität Oldenburg bei ihrer Entwicklung zu einer »Hörsensiblen Universität«. In ihr sollen hörgeschädigte und gehörlose Studierende möglichst barrierefrei in den Hochschulalltag integriert werden.

Projektabschluss
Dezember 2015
Wie können Hochschulen störende Geräusche, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen im Hören und Sprachverstehen verhindern, abbauen? Und wie kann Betroffenen individuell eine bessere Hörqualität verschafft werden? Diesen Fragen widmete sich die Universität Oldenburg in einem Förderprojekt.

Im Projektzeitraum 2012 bis 2015 hat die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als »Hörsensible Universität« hochschulspezifische Angebote entwickelt, um die akademische Ausbildung von Hörgeschädigten und Gehörlosen zu erleichtern und zu verbessern.

Dazu gehört die bis 2015 von der randstad stiftung geförderte »Clearingstelle Hören«. Sie berät Studierende und Lehrende und sorgt mit speziell aufbereiteten Informationen und Hilfsangeboten für bessere Orientierung an der Universität Oldenburg.

Im Themenfeld Barrierefreie Teilhabe lieferte »Eine Hochschule für alle!« neben praktischen Anregungen auch wissenschaftliche Impulse zur Inklusion von Gehörlosen und Hörgeschädigten. So organisierte die von der randstad stiftung geförderte Arbeitsgruppe zur »Hörsensiblen Universität« im Sommer 2013 eine vielbeachtete Fachtagung rund um "Diversität an Hochschulen – Partizipation durch Hörsensibilität".

Die Inklusion von Gehörlosen an Hochschulen will die Universität Oldenburg auch nach dem Ende der Projektförderung weiter vorantreiben. Unter anderem ist geplant, 2016 in Kooperation mit der Universität Bremen ein hochschuldidaktisches Modul zur barrierefreien Lehre vorzubereiten.

Projektpartner